Rudern ist über die letzten Jahre hinweg immer beliebter geworden und zählt zu eine der schönsten Sport-Freizeitbeschäftigungen. Mit der Verbindung von Sport und Wasser ist eine aktive Erholung garantiert. Hast du auch Interesse daran Ruder zu lernen? In diesem Artikel haben wir ein paar Tipps für dich, die dir helfen beim ersten Mal richtig „in See zu stechen“ und ein schönes Erlebnis zu haben.

Voraussetzungen und Fitness

Eine wichtige und grundlegende Voraussetzung ist es schwimmen zu können. Man muss mindestens 200 Meter ohne Probleme im Wasser zu Recht kommen, dann kann man einen Ruderkurs besuchen. Eine Altersbeschränkung gibt es meist für die Kurse nicht, jedoch muss ein bestimmter Grad an Fitness vorhanden sein, denn Rudern ist ein anstrengender Sport, bei dem viel Kraftausdauer benötigt wird. Zwar werden während dem Ruderkurs Kraft und Ausdauer deutlich verbessert, der Ruderer muss aber vorher schon eine gute Kondition aufweisen. Außerdem ist ein grundlegendes Wissen über die Rudertechnik von großer Bedeutung. Man sollte vor dem Ruderkurs verschiedene Übungen trainieren um die Schnelligkeit, Kraft und Koordination zu verbessern. Um sich die Bewegungsabläufe bildlich vorstellen zu können kann man YouTube-Videos anschauen.

Rudern lernen

Rudern in der freien Natur ist meist nur von April bis September möglich. In den kälteren Monaten können Anfänger mit dem Indoor-Rowing beginnen um Koordination und Kraftausdauer zu schulen. Fast jeder Ruderverein bietet auch Anfängerkurse an um das Rudern zu lernen. Informiere dich einfach bei dem Verein in deiner Nähe. Da das Rudern eine lange Tradition in Deutschland hat gibt es bundesweit genügend Vereine, wo du deinen Anfängerkurs machen kannst.

Ein Anfängerkurs soll dich näher an das Rudern heranbringen, dir den Spaß am Sport zeigen und dir die Grundlagen beibringen. Es gehört neben der wichtigen Technik auch viel theoretisches Wissen dazu. Man muss beispielsweise die Ruderkommandos kennen, die Regeln auf deutschen Gewässern und auch den Umgang mit der Ausrüstung.

Die Grundlagen

Bevor es mit dem Rudern losgeht, muss jeder Anfänger zuerst die Grundlagen erlernen. Diese Regeln sind wie das kleine Einmaleins, man muss sie jederzeit beherrschen können. Eine dieser Grundlagen ist zum Beispiel die Kontrolle. Die richtige Position einzunehmen ist sehr wichtig, diese auch zu halten noch viel wichtiger. Deshalb sollte man ständig kontrollieren ob man auch richtig sitzt. Die Beine sollen gestreckt sein, die Skulls muss man am Ende anfassen und der Daumen sollte an der Außenseite sein. Solange man im Boot sitzt darf man die Griffe nicht loslassen. Eine weitere Grundlage ist es mit den Blättern flach aufs Wasser aufkommen indem man beide Griffe fest in der Hand hat und sich von rechts nach links lehnt während man die Arme abwechselnd hoch hebt und senkt.

Es gibt zwei verschiedene Rudertechniken. Das Skullen und das Riemenrudern. Der grundsätzliche Unterschied zwischen den beiden ist das Paddel. Beim Skullen rudert man mit zwei Skulls, man hat also in beiden Händen je ein Paddel. Beim Riemenrudern rudert man, wie der Name schon verrät, mit einem Riemen. Beide Hände sind also an einem Riemen und bewegen das Paddel auf einer Seite. Anfänger beginnen meist die Technik des Skullens als erstes zu erlernen.