Es ist Urlaubszeit. Die Sonne scheint und die Menschen wollen in den Urlaub. In der heutigen Zeit suchen sich immer mehr Menschen Urlaubsziele aus, die nur noch mit dem Flugzeug erreichbar sind. Also sogenannte Fernreiseziele. Aber wieso so weit weg? Auch in Europa und Deutschland gibt es schöne Reiseziele und ihr könnt euer Heimatland besser kennenlernen. Und das Beste daran ist, dass ihr dabei auch noch sportlich aktiv im Wasser unterwegs sein könnt. Der Aktivurlaub und auch Wassertourismus ist immer mehr auf Deutschland übergegangen und man findet immer mehr Orte, die speziell darauf ausgelegt sind. An welchen Stellen ihr mit dem Kanu euer Heimatland erkunden könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Kanufahren in Deutschland

Die Voraussetzungen für das Kanufahren in Deutschland sind natürlich längst nicht mit den Bedingungen in Skandinavien zu vergleichen. In Norwegen, Schweden und Finnland herrschen ganz andere Bedingungen. Dennoch gibt es hier viele verschiedene Möglichkeiten tolle und abenteuerliche Touren zu erleben. Sowohl Tagestouren und Touren über ein Wochenende oder sogar längere Ausflüge. Ems, Weser, Elbe, Oder, Donau und Rhein sind die größten Flüsse in Deutschland. Der Bodensee im Süden des Landes der größte See. Ein weiterer Unterschied zwischen Paddeln in Deutschland und Skandinavien ist das sogenannte Jedermannsrecht. Dieses Recht, das einem erlaubt die Natur für sich selbst zu nutzen, gibt es in Deutschland nicht.

Ausrüstung

Kanufahren eignet sich auch für Einsteiger. Hat man sich einmal an den Vorgang mit dem Paddeln gewöhnt geht es schon fast wie von selbst. Man kann der Hektik des Alltages entfliehen und die Natur genießen. Doch was benötigt man denn eigentlich für einen Kanu Ausflug? Um das zu beantworten müssen wir erst einmal die Begriffe erklären.

Der Begriff Kanu ist eine Bezeichnung für Boote, die ein Ruder haben, das nicht am Boot befestigt ist. Die Paddel liegen lose in den Händen und der Kanute muss das Kanu so antreiben. Sowohl ein Kajak als auch ein Canadier zählt zu den Kanus. Letzteres ist meist offen und mit einem Sitzbrett ausgestattet. Ein Kajak ist oben geschlossen und etwas schmaler. Der Kajak Fahrer hat ein Doppelpaddel um das Kanu anzutreiben.

Wo kann ich meine Ausrüstung für den Ausflug kaufen? Meist gibt es in den Aktiverholungsorten einen Kanuverleih. Hier kann man ganz einfach alles benötigte ausleihen. Wer regelmäßiger Kanufahren geht, der kann über den Kauf nachdenken. Ein Kanu kann in den meisten Sportgeschäften gekauft werden. Was man auf seinem Kanuausflug nicht vergessen sollte, sind bequeme Sportklamotten, ausreichend Wasser und Sonnencreme. Dann kann der Ausflug und das Erlebnis in die Natur starten.

Die beliebtesten Touren

Zwischen der Ostsee und den Alpen im Süden hat Deutschland tolle Kanurouten zu bieten. Zu den beliebtesten Kanutouren unter 40 Kilometer zählen die folgenden:

  •         Burg – Lübbenau – Burg (36 km)
  •         Hannoversch Münden – Wahmbeck (36 km)
  •         Sulz – Rottenburg (38 km)
  •         Jettenbach – Neuötting (36 km)

Eine tolle 2 bis 3 tägige Tour ist die Zehn-Seen-Runde. Es ist eine Rundtour, die in Woblitzsee beginnt und endet. Es sind insgesamt circa 42 Kilometer. Die Tour ist sehr einfach und führt durch eine schöne Naturlandschaft und vier Schleusen.

Eine weitere 2 Tages Tour ist die Fahrt auf der Ruhr. Die Kanufahrt führt von Witten bis nach Essen. Es ist auch eine leichte Tour und eignet sich für Anfänger. Man fährt vom Oberlauf der Ruhr bis zur Rheinmündung.

Fazit

Aber was macht denn eigentlich das Kanufahren so besonders? Beim Kanufahren erlebt man die Natur aus einer ganz anderen Perspektive. Es ist faszinierend die außergewöhnlichen Natureindrücke einmal anders wahrzunehmen. Man ist ganz nah an der Natur dran und erlebt sie hautnah. Hast du auch Lust bekommen eine Kanu Reise zu unternehmen? Worauf wartest du noch? Schnapp dir dein Kanu und paddel los.

Wer kennt sie nicht? Die Tippgemeinschaft für das nächste Heimspiel des Lieblingsvereins? Auch bei Fußball-Weltmeisterschaften oder dem Olympischen Spielen hat sicherlich der ein oder andere von uns bereits auf sein Sportidol oder sogar eine craps strategie oder einen favorisierten Fußballclub getippt. Vielleicht haben Sie auch schon einmal gewonnen?!

Sportwetten: Ein Klassiker unter den Investitionsmöglichkeiten

Noch lange, bevor sich Aktien etabliert haben, haben Menschen ihr Geld in Wetten investiert. Ob beim Pferderennen in England , oder den alten Gladiatoren-Kämpfen. Seit einigen Jahren drängt sich diese Form der Geldanlage jedoch mehr und mehr in den Vordergrund. Der Wettmarkt bei Sportwetten boomt. Und so finden sich immer neue Sportarten, auf die gewettet werden kann. Hoch im Kurs stehen momentan Wetten auf Wassersport, wie zum Beispiel Segeln, Rudern oder der klassische Schwimmsport.

Woher kommt der Wettboom?

Das Internet trägt seinen Teil zu dem Erfolg der Sportwetten bei. Durch die hohe Verfügbarkeit des Internets ist der Zugang zum digitalen Wettbüro sehr einfach geworden. So nehmen immer mehr Haushalte diese einfache Form des Glücksspiels in Anspruch.

Wo früher der Weg ins Wettbüro und die Abgabe des klassischen Tippscheins unerlässlich war, steht heute ein Laptop über den man sich nur noch einloggen und seinen Tipp abgeben muss. Das Erstellen eines eigenen Wettkontos dauert dabei nur wenige Minuten. Dank unterschiedlicher Zahlmöglichkeiten kann dann direkt und bequem Geld auf das Wettkonto eingezahlt werden. Wenn das erledigt ist, kann das Tippen sofort beginnen.

Wo wettet es sich am Besten?

Die steigende Nachfrage nach Sportwetten hat immer mehr Anbieter für dieses Feld auf den Markt gerufen. Durch das große online-Angebot stehen dem Kunden nicht nur eine große Auswahl an Wettlokalen zur Verfügung. Bei den einzelnen Anbietern kann sich der Kunde auch zwischen einer Vielzahl von unterschiedlichen Sportwetten entscheiden. So gibt es zahlreiche online-Wettlokale, die Wetten auf Wassersport, Pferderennen oder Radsport gleichzeitig anbieten.

Live-Wetten als neuer Trend

Zahlreiche Anbieter haben den neuen Trend der Live-Wetten für sich entdeckt. Diese sind für Hobby- und Profi-Tipper gleichermaßen besonders spannend. Während einer Live-Wette ist es möglich, auch dann noch auf unterschiedliche Ergebnisse zu tippen, wenn das Sportereignis bereits begonnen hat. Also auch nach dem Start des Rad- oder Ruderrennens.

Zukunftsmusik: Virtuelle Sportwetten

Virtuelle Sportwetten sind vor Allem eins: Nicht real. Das bedeutet, dass bei beispielsweise Wetten auf Wassersport das Sportevent nicht wirklich stattfindet. Stattdessen wird das Schwimmen von einem Computer simuliert. Wie in der realen Welt auch, gibt es hierbei Favoriten und auch Chancen auf überraschende Siege von Außenseitern.

Virtuelle Sportwetten bieten dabei den Vorteil, dass mit einer extrem hohen Quote gespielt werden kann. Denn das Geschehen folgt einem Algorithmus. Dadurch sind die Spiele auf Dauer wohl etwas vorhersehbarer, als das echte Sportevent.

Ein weiterer Vorteil ist: Die nächste Wette zur Fußball-Weltmeisterschaft kann nicht erst im Sommer stattfinden, sondern sofort gespielt werden. Virtuelle Wetten sind immer möglich und durch die Simulation nehmen diese auch nicht mehr so viel Zeit in Anspruch.

Ob Wetten auf Wassersport, Fechten oder den Klassiker Pferderennen: Die Möglichkeit der Online-Wettbüros hat die Teilnahme an Sportwetten extrem vereinfacht. Es bleibt nur zu sagen: Viel Glück!

Rudern, Paddeln, Schwimmen, Surfen, Segeln, SUP-Paddeln Kite Surfen – es gibt mittlerweile so viele verschiedene Sportarten, die man im Wasser machen kann. Die Vielzahl der Möglichkeiten und Variationen ist unglaublich. Viele dieser Aktivitäten kann man als Anfänger ganz schnell erlernen ohne viel Aufwand. Andere kann man ganz lässig als Hobby betreiben und wieder andere benötigen viel Engagement und Übung. Für letztere benötigt man sehr viele Übungsstunden bis man die Sportart gut beherrscht. Man muss viel Zeit investieren und die Bewegungsabläufe oft durchgehen. Doch welche Sportarten kann man auch am Strand üben und muss nicht die ganze Zeit im Wasser sein?

Surfen

Surfen gehört zu der Kategorie der Wassersportarten, die man nicht mal kurz erlernt und sofort beherrscht. Es benötigt viel Erfahrung und Übung um eine Welle perfekt zu reiten. Doch jeder Profi hat mal klein angefangen und die Bewegungsabläufe gelernt. Das wichtigste ist die Bewegungen so zu verinnerlichen, dass sie von ganz alleine automatisch ablaufen. Eine dieser Bewegungen ist die sogenannte „Take off“ Bewegung. Also das Aufstehen auf das Brett. Es ist zwar irgendwie albern die Bewegung am Strand ohne Wellen zu üben, da es hier überhaupt kein Problem ist, aber nur so kann man sich den Ablauf einprägen. Denn es ist reine Kraftverschwendung den Take Off hunderte Male im Wasser nicht zu schaffen. Lieber übt man die Bewegung am Strand bis es einwandfrei klappt. Die Bewegung muss automatisiert sein und sowohl schnell als auch kontrolliert ausgeführt werden. Im Wasser muss man sich auf andere Dinge konzentrieren und kann nicht auf die Bewegung des Take Offs achten. Deshalb sind Trockenübungen am Strand für das Surfen unumgänglich.

Kite Boarding

Ein weiterer Wassersport, der vor der Ausführung im Wasser unbedingt an Land geübt werden muss, ist das Kite Boarding. Um mit einem Kite übers Wasser boarden zu können benötigt es professionelles Training. Es gibt viele Faktoren, die hier berücksichtigt und gelernt werden müssen. Die Anfänger müssen lernen den Schirm zu beherrschen und zu kontrollieren. Neben den Übungen mit der Lenkmatte stehen außerdem auch das Lernen der Steuerung des Schirms und der Umgang mit den Sicherheitssystemen auf dem Plan. Geübt wird mit einer etwas kleineren Lenkmatte, dem sogenannten Trainer-Kite. So können die Bewegungsabläufe am Strand besser gelernt werden. Um nicht sofort bei einem Windstoß abzuheben wird man während der Übungen von einem Trainer gesichert. Außerdem gibt es eine Sicherheitsleine, die den Schirm sofort wieder herunterholt.

Die Europameisterschaften sind jährlich ein großes Event, auf welches sich alle Ruderer freuen, egal ob Athlet oder Zuschauer. Dieses Jahr findet die Meisterschaft von 2. Bis 5. August in Glasgow statt. Hier werden die Wettstreite auf einem See im Strathclyde County Park ausgetragen. Alle Fakts, Informationen und Wissenswertes gibt es jetzt schon bei uns in diesem Artikel. Doch ob die Deutschen so einfach wie im Cosmo Casino gewinnen werden, erfahren wir erst im August.

Die Europameisterschaft

Die Europameisterschaften im Rudern werden vom Weltruderverband FISA ausgetragen. FISA steht für die französische Bezeichnung Fédération Internationale des Sociétés d’Aviron. Bei diesen Meisterschaften geht es darum den Europameister im Rudern zu ermitteln. Im Jahr 1893 fand in Italien auf dem Ortasee die erste EM statt. Jährlich wurden die Meisterschaften wiederholt mit einigen Ausfällen während der Weltkriege. Nach einer längeren Phase (30 Jahre) während der keine Europameisterschaften stattfanden, sondern nur die Weltmeisterschaften, gab es im Jahr 2007 wieder eine EM. Diese Meisterschaft fand in Polen statt und wird seither jährlich wiederholt. Erst seit 1954 gab es auch eine Meisterschaft für die Frauen, die Jahre davor war dies nicht ausgetragen worden. Die Wettkämpfe werden in allen Olympischen Bootsklassen ausgetragen. 

Die EM in Glasgow

Zum ersten Mal in der Geschichte werden die Europameisterschaften als ein Teil der European Championships ausgetragen. Diese Meisterschaft findet als Sportveranstaltung in Glasgow und Berlin statt. Die Meisterschaften im Rudern finden in Schottland statt und unterliegen dem strengen Regelwerk des Weltruderverbandes. Aus den 46 europäischen Mitgliedsverbänden ist lediglich eine Mannschaft pro Wettbewerb zugelassen. Das heißt ein Land kann maximal 17 Mannschaften pro Geschlecht stellen. Eine Qualifikation für die EM wird nicht ausgetragen.

Seit den ersten Rennen im Jahr 1893 hat sich die Europameisterschaft deutlich weiterentwickelt. Damals gab es lediglich drei Wettkämpfe für Männer. Dieses Jahr gibt es 17 verschiedene Wettbewerbsklassen. Die Ruder Europameisterschaftsveranstaltung wird an vier Tagen in Glasgow ausgetragen. Man rechnet mit über 600 Athleten.

Gestiegene Beliebtheit

Die Beliebtheit des Ruderns ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Es gibt nicht nur immer mehr Menschen, die selbst zum Ruder greifen, sondern auch immer mehr Zuschauer. Die Europameisterschaften haben in den Jahren zwischen 2010 bis 2015 ihr TV-Publikum vervierfacht. Das ist ein enormer Anstieg und man erwartet, dass sich dieser Aufwärtstrend auch in diesem Jahr fortsetzen wird.

Starke Konkurrenz

Das Feld der 600 Athleten weist eine starke Konkurrenz auf. Die Teams möchten an ihre Erfolge bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio anknüpfen oder sich sogar verbessern. Großbritannien führt den Medaillenspiegel zwar an, aber andere Nationen möchten auch erfolgreich sein. Der Heimvorteil der Briten wird zwar viel bewegen, doch andere europäische Nationen wie Deutschland, Niederlande und Kroatien geben sich deshalb nicht kampflos geschlagen.

Bei der EM im letzten Jahr, die vom 26. bis 28. Mai in Tschechien stattgefunden hat, war die Konkurrenz auch schon sehr stark. Die 17 Wettbewerbe wurden auf dem Ruderkanal Račice ausgetragen. Den Medaillenspiegel gewann Italien mit insgesamt 3 Gold, 1 Silber und 4 Bronze Medaillen. Deutschland lag zusammen mit Tschechien auf dem dritten Platz mit 2 Gold und 1 Bronze Medaille.

Die Europameisterschaften im Rudern 2018 in Glasgow werden den Zuschauern einen spannenden Wettkampf bieten. Die 600 Ruderer aus über 40 europäischen Ländern werden die Ruder in die Hand nehmen und versuchen für ihr Land zu gewinnen. Wir sind gespannt wer das Rennen für sich entscheidet und am Ende die meisten Medaillen gewinnt.